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2016_Wohnbauzone Colleoni Stegen, 2. Preis
Im Osten der neuen Wohnbauzone wurden 1950 erstmals Geschoßwohnungsbau errichtet. Diese, eine höhere Dichte ermöglichende Bebauungsform soll auf dem neuen Areal fortgesetzt werden. Anknüpfend an die vorhandenen Höhen und Volumetrie wird die neue Fläche mit locker gesetzten Baukörpern bestückt. Die anfangs strenge Parallelität löst sich zum Ortzentrum hin auf. Ein längerer viergeschossiger Baukörper definiert den nördlichen Rand der neuen Bebauung. Die restlichen Baukörper sind im Inneren des Geländes platzbildend um eine grüne Mitte gruppiert. Grünräume sind charakteristisch für Stegen. Ausgehend vom grünen Anger in der Dorfmitte entwickelt sich das üppige Grün von privaten Gartenbereichen über die parkartige Anlage der Villa Colleoni bis in die neue Wohnbauzone hinein. Unterbauungsfreie Bereiche lassen eine Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen zu, speziell bei der platzartigen Erweiterung in der Siedlungsmitte und in der zentrumsnahmen Grünfläche im Süden. Dieser neue Park im Eigentum der Gemeinde schließt unmittelbar an den Dorfanger an und ist für die gesamte Dorfbevölkerung zugänglich und nutzbar.
Foto: EM2 Architekten
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