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2016_Erweiterung Friedhof Trens, 1. Preis
Der FRIEDHOF ist ein wesentliches SPIRITUELLES ZENTRUM für die Dorfgemeinschaft, ist Ort der STILLE, der MEDITATION und des SCHWEIGENS. Der Friedhof wird eingegrenzt durch die FRIEDHOFSMAUER. Die MAUER ist neben der Kirche starkes FORMGEBENDES ELEMENT und hebt sich zeichenhaft von der Landschaft ab. Neben der Einbindung des neuen Friedhofs in den dörflichen Kontext ist es vor allem die MAUER, mit der sich der Entwurf auseinanderzusetzen hat: ES BRAUCHT MAUER. Das abfallende Gelände verlangt eine hohe Mauer. Die bestehende Friedhofsmauer steht unter Denkmalschutz. KRAFT und GROBE ÄSTHETIK der alten Mauer verlangen respektiert zu werden - in der KONTRASTIERUNG zur neuen Mauer werden Kraft und Ästhetik der alten Mauer noch aufgewertet und stärker spürbar werden. Die neue Einfriedungsmauer muss tieferer sitzen als die alte Friedhofsmauer. Die MAUER fasst zeichenhaft den Inhalt: GRÄBERFELD, RUHEZONE vor dem Mesnerhaus, AUFGANG in das Dorf. Versetzte Mauerscheiben versuchen Höhe und Gelände abzufangen und werden gleichzeitig mit Inhalt gefüllt: werden URNENWAND, werden Hohlraum für ASCHENAUFBEWAHRUNG und werden OSSARIUM / BEINHAUS.
Foto: EM2 Architekten
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