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2015_Zivilschutzzentrum Antholz

Das Zivilschutzzentrum wird im unmittelbaren Gefahrenbereich des Antholzer Baches gebaut und entwickelt sich aus einer gebauten Schutzmauer heraus. Die SCHUTZMAUER wird zum Thema, das Zivilschutzzentrum mit Mauer wird aus dem Gelände herausmodelliert.

Die Antholzer Talstraße und die Grundstücksgrenze im Nordosten, die im spitzen Winkel an die Uferlinie des Antholzer Baches stößt, definieren die Form:  der aus diesen Parametern heraus entwickelte Entwurf bildet – im Dialekt gesprochen – einen SAUKOPF ,ein keilförmiges Gebäude nicht als Lawinenverbau gedacht sondern als Schutz vor dem hochwasserführenden Antholzer Bach. Zivilschutz, Feuerwehr und Bergrettungsdienst müssen in einem vor Naturkatastrophen und – Gewalten gesicherten Gebäude untergebracht sein.

Es wurde eine sehr straff organisierte Struktur entwickelt, in der alle Arbeitsabläufe schlüssig erfolgen können. Zunächst als  reiner Zweckbau gedacht, muss dieser aber aufgrund seiner weiteren Zweckbestimmung Präsenz zeigen: der Bau wird Tor zum Biathlonzentrum Antholz, wird LANDMARK, dementsprechend repräsentativ, zeitgemäß und elegant.

Foto: René Riller